
Über mich
Ich bin 33 Jahre jung, und das letzte Jahrzehnt lebte ich hier und da, überall und nirgendwo. Ich war auf meiner ganz individuellen Lebens-Mission. Vom anfänglich naiven, glücklichen „Ich lass mich mal treiben" zum verbissenen Suchen fand ich mich nicht nur physisch, sondern besonders symbolisch auf vielen Gipfeln wieder — in einsamen Wüsten, dichten Urwäldern, tiefen Schluchten und dunklen Tälern.
Du kennst es sicherlich: diese Suche nach dem Sinn, diese Unruhe in der Brust, endlich ankommen zu wollen. Doch wo? Ich pendelte jahrelang hin und her zwischen dem Bedürfnis nach Freiheit und FreiRaum auf der einen und dem tief verwurzelten Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Gemeinschaft, Liebe und Verbindung auf der anderen Seite.
Mein Weg
Ich wuchs relativ behütet in einem Dorf bei Schweinfurt auf, spielte Fußball und Musik im Verein. Früh hatte ich Anschluss — und dennoch diese Unruhe in mir. Mit der Schule und dem Leistungsdruck, dem ersten Herzschmerz und dann einer wiederholten 6. Klasse im Gymnasium brach etwas in mir, das mich für die folgenden 20 Jahre in der Stille quälen sollte. Ich stolperte nach vorn und hatte seit meinem 17. Lebensjahr, aufgrund einiger Sportverletzungen und einer sich anbahnenden Depression, nur eine Mission im Kopf: Wie kann ich glücklich sein? So ging alles los, könnte man sagen. Einige Jahre später stiefelte ich los.

Das wilde Abenteuer, nach Indien zu trampen, begann im Eifer — mit Neugier, unersättlichem Erfahrungs- und Wissensdurst und einem jugendlichen Heldenmut, der mit den Jahren und weiteren schmerzhaften Erlebnissen nach und nach erlosch. Es blieb die Ernüchterung und das Eingeständnis, dass ich vor meinen Schatten davonlaufe. Ich wollte nicht davonlaufen, sondern eher das Gegenteil: Ich wollte in die weite Welt, der Liebe folgen, dem Herzen, der Freude. Doch dass ein großer Anteil meiner Reiselust Verdrängung und Kompensation war, spürte ich vielleicht in ehrlichen Momenten in mir — aber so richtig wollte und konnte ich das bewusst nicht sehen.
Der Mensch täte die verrücktesten Dinge, um seinem eigenen Schatten aus dem Weg zu gehen.Nach C. G. Jung
Meiner heutigen Beobachtung nach trifft dieser Spruch auf das Handeln der allermeisten Menschen stetig zu. Irgendwann war klar: Der einzige Weg heraus ist der Weg hinein.
Und selbst dann brauchte ich weitere Jahre — unzählige Kurse, Bücher, Begegnungen, Coachings, Therapieverfahren, Heilarbeit, Pflanzenmedizin und so vieles mehr —, um endlich zu erkennen und zu akzeptieren, dass ich komplexe Bindungsprobleme, also Entwicklungstrauma, erlebt hatte, die sich folglich in all meinen Verhaltens- und Denkweisen widerspiegelten. Ich begann zu akzeptieren, dass ich mich sehr viele Jahre stark selbst sabotiert hatte.
Eine Freundin nannte es „das eigene Herz brechen". Und ja, genau das war es: dem Kopf, dem Heldenmut, dem Trieb, der Euphorie und verliebten Fantasie zu folgen, statt innezuhalten und auf den tiefsten Wunsch, den Kompass im Herzen, zu hören.
Heute
Letztlich hat mich diese Reise tatsächlich mehr und mehr zu mir zurückgebracht. Ich setzte mich intensivst mit dem Thema Trauma auseinander und habe durch weitere Kurse und zwei traumatherapeutische Begleitungen gelernt, meinen eigenen Heilungsweg zu gehen.
All das hat mich über die Jahre meine Berufung klar werden lassen: Heute unterstütze ich Menschen traumasensibel und nervensystemorientiert und begleite sie auf ihrem ganz eigenen Weg zu mehr Leichtigkeit, Harmonie und Lebensfreude.
Ich arbeite nach den Prinzipien und Modellen, die mir selbst am meisten genützt haben, und schöpfe Wissen und Kraft aus meinen unzähligen Erlebnissen und Erfahrungen, um dir ein unterstützender Begleiter zu sein. Mit einem Verständnis für ein Gegenüber, das sich — ebenso wie alle anderen Menschen auch — nach Verbindung sehnt.
Einfühlsam und verständnisvoll lade ich dich ein, hinzuschauen, zu lauschen, dich selbst zu erfahren und deine Innenwelt zu erkunden — um dich letztlich mit dir selbst, deinem liebenden Herzen, zurückzuverbinden und somit auch verbindungs„fähiger" im Kontakt mit anderen zu sein. Gut für dich, gut für andere.
Qualifikation
Mai 2026 – November 2026
Entwicklungstrauma heilen nach L. Heller · Uta-Akademie, Köln · uta-akademie.de
Februar 2026 – Juni 2026
Präsenz und online · Senses Yoga, Sri Lanka
Oktober 2024 – Mai 2025
Eric Adler, Wien
März 2023
Pyramid Yoga, Rishikesh, Indien
Februar 2022 – Mai 2022
Psychosomatische Körperarbeit und Therapieverfahren · Mazunte, Mexiko
April 2022
Dao Institute Paris · Mazunte, Mexiko
März 2018
Nath Yogshala, Rishikesh, Indien
Weiterbildung
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Wenn du den Ruf nach Unterstützung spürst, melde dich gerne. Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen, ehrlichen Kontakt zu erleben und mit dir gemeinsam herauszufinden, was deinem erfüllten, befreiten und glücklichen Leben noch im Wege steht.